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Zeitzeichen - Wirtschaftsimpulse aus Zofingen

Die Art, wie wir Menschen unsere Wirtschaft und unsere Politik organisieren, wirkt direkt darauf zurück, wie wir im Kollektiv mit Zeit umgehen (müssen). Wichtige Erkenntnisse aus der Zeitforschung und sinnvolle Ideen, die zu einer gesunden Wirtschaft beitragen könnten, werden ab 2018 jährlich durch «Wirtschaftsimpulse aus Zofingen» in die Schweiz verbreitet.

16. Januar 2018

Zeit und Wirtschaft oder: Was über die Zeit in der Wirtschaft aus dem Ruder gelaufen ist

Zeit ist Geld, aber die Zeit kostet immer weniger. Wer heute auf Konsum verzichtet und stattdessen auf die Zukunft spart, erhält dafür fast keine Kompensation in Form des Zinses mehr. Seit der letzten Finanzkrise scheint die Welt Kopf zu stehen. Negativzinsen, aufgeblähte Zentralbankbilanzen, Währungsmanipulationen sind inzwischen an der Tagesordnung. Und alles nur, weil Staatsschulden heute so salonfähig geworden sind, dass keiner mehr daran denkt, sie zurückzuzahlen.

Eckdaten

  • Datum: Dienstag, 16. Januar 2018
  • Zeit: 18:00-19:30 Uhr, anschliessend offerierter Apéro
  • Ort: Stadtsaal Zofingen - Weiherstrasse 2, 4800 Zofingen
  • Moderation: Peter W. Ottiger, Advertics Branding & Coaching

Freier Eintritt.

  1. Termin im Kalender eintragen (PDF, 56.3 kB)
  • Begrüssung
  • Referat PD Dr. Tobias Straumann
  • Referat Martin Neff
  • Referat Ivo Muri
  • Diskussionsrunde
  • Schlusswort
  • Apéro

Der Moderator Peter W. Ottiger eröffnet den Abend.

Geschichte der Staatsschulden: Was können wir daraus lernen?

Hohe Staatsschulden sind keine Neuheit, sondern eine normale Begleiterscheinung der Geschichte. Die Regierungen sind jeweils ganz unterschiedlich mit den hohen Schulden umgegangen. Manchmal gab es Bankrotte, manchmal hohe Inflation und Währungreformen, manchmal zahlte der Staat alles ordentlich zurück. Welches wird heute die häufigste Form der Schuldenreduktion sein?

Weitere Informationen folgen.

Wie wir den Wirtschaftsmotor aktiv steuern können

In vorauseilendem Gehorsam haben wir in der Schweiz einen Wirtschaftsmotor gebaut, der inzwischen unter dem Titel «Switzerland Global Enterprise» voll in die Weltwirtschaft integriert ist. Verwundert stellen wir nun fest, dass diese Situation keineswegs neu ist. Bereits 1848 hat ein weltweit bekannter Oekonom gesagt: «Wir haben die Welt in eine globale Fabrik umgewandelt und damit das Band zwischen Mensch und Mensch zerrissen.». Wenn wir wissen, was 1848 passiert ist, dann können wir daraus Schlüsse ziehen, wie wir in der heutigen Zeit den Wirtschaftsmotor wieder unter direkt demokratische Kontrolle bringen könnten. Ivo Muri berichtet über seine Erkenntnisse aus sieben Jahren Zeitforschung. Er zeigt Zusammenhänge zwischen der Zeit und der Wirtschaft auf und erklärt warum ein Wirtschaftsmotor auch eine Entschleunigungsmechanik haben muss.

Offene Diskussions- und Fragerunde mit dem Publikum.

Der Moderator Peter W. Ottiger hält das Schlusswort.

Im Anschluss an die Veranstaltung wird ein Apéro offeriert.

Referenten

  • Martin Neff

    Chefökonom der Raiffeisen Gruppe

  • PD Dr. Tobias Straumann

    Dozent Universität Zürich, Department of Economics

  • Ivo Muri

    Unternehmer & Zeitforscher

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